Jede Hilfe zählt

Das vorrangige Ziel ist: den unschuldigen Opfern aus der Ukraine zu helfen, d.h. den Krieg zu überleben und nach dem Krieg ein neues, menschenwürdiges Leben zu beginnen.

Humanitäre Hilfe

Sie können uns gerne mit Ihren Sachspenden unterstützen, die wir direkt in die Ukraine liefern.

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Aktueller Flyer

Da wir die Sachspenden sammeln und weiterleiten, bitten wir darum, die Waren entsprechend transportabel (z.B. in Kartons) abzugeben. Unser Lager ist in Nürnberg (Rennmühlstr.3, 90455)

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Aktuelles

Bericht über die humanitäre Hilfe für die Ukraine (Januar – April 2026)

Im Zeitraum von Januar bis April 2026 hat unser Verein Menschlichkeit spenden e.V. drei humanitäre Hilfseinsätze in die Ukraine organisiert und erfolgreich durchgeführt.
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Januar 2026

Der erste Einsatz fand im Januar statt. Dabei wurden Computer sowie Geschenke für Kinder in die Ukraine gebracht. Ziel war es, sowohl Bildung zu unterstützen als auch den Kindern in dieser schwierigen Zeit eine kleine Freude zu bereiten.

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März 2026

Im März folgte der zweite Hilfstransport. Es wurden zwei Fahrzeuge für Evakuierungszwecke überführt. Zusätzlich wurde ein umfangreicher Transport mit humanitären Gütern organisiert, darunter Hygieneartikel, medizinische Versorgung sowie elektronische Geräte. Diese Hilfe wird vor Ort dringend benötigt und direkt eingesetzt.

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April 2026

Der dritte Einsatz fand im April in Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Charkiw–Nürnberg statt. Ein Bus für den Transport von Menschen mit Behinderungen in die Ukraine wurde dabei überführt. Dieses Fahrzeug leistet einen wichtigen Beitrag zur Mobilität und Versorgung besonders schutzbedürftiger Personen.

59294-768x1024 Bericht über die humanitäre Hilfe für die Ukraine (Januar – April 2026)

Trotz aller Bemühungen dauert der Krieg weiterhin an, und der Bedarf an Unterstützung bleibt groß. Daher freuen wir uns über jede Form der Zusammenarbeit und sind für jede Unterstützung sehr dankbar.

Werden Sie Teil unserer Hilfe. Gemeinsam sind wir stärker – durch Zusammenhalt und engagierte Zusammenarbeit für Freiheit, Unabhängigkeit und Frieden.

Bericht über humanitäre Hilfe – Juli 2025

Im Laufe des Monats konnten wir eine große Hilfslieferung, die ihr – unsere Freunde und Unterstützer – in Deutschland gemeinsam mit uns verladen habt, erfolgreich in der Ukraine entgegennehmen und entladen.

Die Güter wurden nicht nur sortiert, sondern auch direkt weiterverteilt – dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Die Lieferung umfasste unter anderem: elektrische Pflegebetten, Matratzen, medizinische Arbeitskleidung, Möbel und vieles mehr.

Wer beim Beladen geholfen hat, weiß, wie umfangreich diese Unterstützung war – und wie viel Kraft sie gekostet hat.

Ein Teil dieser wertvollen Hilfe ging an zwei medizinische Einrichtungen:

  • das multidisziplinäre Krankenhaus Mankiwka, das wir bereits Anfang des Jahres unterstützt hatten (unter anderem mit Betten, Untersuchungsliegen, Lampen und einem Krankenwagen)
  • das Sozialzentrum Pohrebyschtsche, das sich um pflegebedürftige und ältere Menschen kümmert. Dorthin gingen Pflegebetten, Matratzen, medizinische Kleidung für Pflegepersonal, Inkontinenzprodukte, ein Rollstuhl, Schutzmasken, Desinfektionsgel und vieles mehr.
1000107546-1024x768 Bericht über humanitäre Hilfe – Juli 2025

Ein weiteres Paket mit Schmerzmitteln und Antibiotika wurde an ein Militärkrankenhaus übergeben – unverzichtbar für die Versorgung verwundeter Soldaten.

Zusätzlich konnten wir dringend benötigte Räder für Evakuierungsfahrzeuge sowie Kleidung und Schuhe an kinderreiche, vertriebene Familien der Gemeinde Semenivska übergeben, die sich momentan in äußerst schwierigen Lebensumständen befinden.

Unser herzlicher Dank gilt all jenen, die diese Hilfe ermöglicht haben:

  • Sana Klinik: 46 elektrische Pflegebetten – besonderer Dank an Soja Müller für die engagierte Koordination und die Bereitstellung medizinischer Kleidung und Spezialschuhe
  • Frankenkonvoi e.V. und Tom Geisbuesch: für die Lieferung von enteraler Ernährung sowie die Verbindung zu DEUS21.de, über die wir zwei Paletten Desinfektionsmittel und sechs Paletten medizinischer Masken erhalten haben
  • Sabine Staffa-Warsinke: für die kontinuierliche Unterstützung der ukrainischen Zivilbevölkerung
  • Anastasiia Briukhovecka: für Parafin, Decken, Geschirr – und die schnelle, gezielte Reaktion auf aktuelle Bedarfe
  • Holger Milosevic: für die unermüdliche und verlässliche Unterstützung beim Transport der Hilfsgüter in die Ukraine – ohne dieses Engagement wäre vieles nicht möglich gewesen
  • „Єдина Спільна Справа“ und Vorsitzender Viktor Barabash: für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Organisation vor Ort
  • Und nicht zuletzt: Ein großes Dankeschön an alle, die in den vergangenen Wochen Zeit, Energie und Herzblut gespendet haben, um anderen beizustehen – für den Schutz, die Versorgung und die Hoffnung der Menschen mitten im Krieg.

Ausstellungseröffnung „Was sehe ich?“ – Kinderkunst aus Charkiw

Am 08. Juli 2025 wurde in der Stadtkirche Schwabach feierlich die Ausstellung „Was sehe ich?“ – Kinder zeichnen den Krieg eröffnet. Die berührenden Werke der Kinderkunstschule Aza Nizi Maza aus Charkiw geben eindrucksvolle Einblicke in die Welt von Kindern, die mitten im Krieg aufwachsen – voller Ehrlichkeit, Ausdruckskraft und Hoffnung.

Gezeigt werden unter anderem drei großformatige Werke aus dem U-Bahn-Projekt, das 2022 während der Luftangriffe direkt in den Stationen der Charkiwer Metro „Historisches Museum“ entstand. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten aus der Reihe „Was ich sehe“, in der Kinder ihre Gedanken zu Krieg, Heimat und Zukunft visuell verarbeiten.

Die Vernissage wurde musikalisch einfühlsam begleitet von Svitlana Yarova und Oleksandra Kryvoruchko, deren Darbietung die Atmosphäre der Ausstellung auf wunderbare Weise vertiefte.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die an diesem Abend dabei waren, mitgefühlt und sich von der Kraft der Kinderkunst berühren lassen haben.Besonderer Dank geht zudem an:

  • das Studio Aza Nizi Maza und dessen Leiter Mykola Kolomiets für das Vertrauen und die Zusammenarbeit,
  • die Kuratorin Ira Gritskaya für ihre engagierte Begleitung des Projekts,
  • den Partnerschaftsverein Charkiw–Nürnberg für die organisatorische Unterstützung,
  • die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Schwabach–St. Martin, die diesen geschützten Raum für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat
  • mit großem Dank an Doris Reinecke für ihre tatkräftige Hilfe.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Juli 2025 in der Stadtkirche Schwabach zu sehen. Wir laden alle herzlich ein, vorbeizukommen und mit eigenen Augen zu sehen, was Kinder in Zeiten des Krieges sehen und fühlen.💛💙

Wer das Studio und die kreative Arbeit der Kinder in Charkiw unterstützen möchte, kann dies gerne über uns mit dem Verwendungszweck „Kunststudio Charkiw“ tun.